polnischer Mandant

Der Mandant, der keiner war, rief wieder an! – Teil II

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Der Mandant, der keiner war, rief wieder an!

Ich hatte ja bereits vor einiger Zeit berichtet, dass ein „angeblicher Mandant“ bei uns anrief und frage, was sein Fall denn mache.

Obwohl wir ihm schon beim letzten Mal umfassend darüber informiert hatten, dass er nicht bei uns Mandant sei, rief er nun wieder bei uns an und fragte nach seinem Fall.

Anscheinend ist der „Mandant“ immer noch auf der Suche nach seinem Anwalt. Er muss wohl damals bei einer Kanzlei in Berlin gewesen sein, die deutsch-polnische Fälle bearbeitet; leider weiß er nicht mehr so genau wo.

So fragte er auch gleich am Telefon, ob ich ihn kenne. Nachdem ich diese verneint hatte, fragte er sogleich, weshalb denn nicht, schließlich war er doch bei mir in der Kanzlei; angeblich vor einem Jahr. Auf die Frage, wo er denn genau war, meinte er , dass er in der Kanzlei in der Sonnen…. war. Daraufhin antwortete ich: „Ich habe gar kein Auto keine Kanzlei in der Sonnen……. Dies schien ihn aber nicht zu stören. Besser einen Anwalt am anderen Standort haben, als gar keinen Rechtsanwalt. Immerhin bemerkte er, dass „ich“ beim letzten Besuch Polnisch ohne Akzent gesprochen habe und nun Polnisch mit deutschem Akzent spreche, was dem „Mandanten“ doch seltsam vorkam aber wohl nur ein Trick des Anwalts, der seinen Mandanten verleumdet, sein kann.

Ich hoffe, dass er bald seinen rechtmäßigen Anwalt finden möge.

Gesucht ist also ein Anwalt aus Berlin, der Polnisch ohne Akzent spricht und wohl schon über 1 Jahr keinen Kontakt zu seinem (gedächtnisschwachen) Mandanten hat.

RA A. Martin

Der Mandant, der keiner war!

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Der Mandant, der keiner war!

Vor einigen Tagen rief ein (polnischer) Mandant bei uns an und fragte, wie lange denn sein Fall noch dauern würde; schließlich habe er ja eine erhebliche Anzahlung geleistet. Er wollte sofort zum Anwalt durchgestellt werden. Mit seinen Namen konnten wir nichts anfangen; dieser war bei uns nicht in der Datenbank enthalten.

Das weitere Telefonat lief dann ungefähr so ab, dass wir nach unseren Schreiben (Aktenzeichen) fragten und nach weiteren Daten. Der „Mandant“ war felsenfest davon überzeugt, dass er bei uns Mandat ist und dass ich ihn beraten und den Fall geführt habe. Alle weiteren Angaben waren ihm aber nicht möglich, da er angeblich alle Unterlagen zu Hause hätte. Nach einiger Zeit fragte meine Sekretärin danach, wo der Mandant denn in der Kanzlei in Berlin war. Daraufhin meinte er in der Kanzlei in der Sonnen……. Auf den Hinweis, dass wir gar keine Kanzlei in der Sonnen……. hätten, wurde er stutzig, war aber immer noch überzeugt, dass er bei uns Mandant sei.

Er legte auf. Nach 5 Minuten klingelte wieder das Telefon und der „Mandant“ war schon wieder dran. Diesmal wisse er genau, mit wem er in der Kanzlei zuletzt gesprochen habe. Der fragte nach Rechtsanwalt K. . Auf die Auskunft hin, dass auch der Rechtsanwalt K. bei uns nicht arbeitete und mir auch völlig unbekannt war, meinte der Mandant “ er würde nun nach Hause fahren und unser Aktenzeichen in seinen Unterlagen suchen und dann später nochmals anrufen“.

Bis heute kam kein weiterer Anruf. Vielleicht ruft er bei Ihnen demnächst an und beschwert sich, weshalb Sie seinen Fall nicht bearbeiten …. !  Bestellen Sie schöne Grüße von mir!

RA A. Martin – Arbeitsrecht Berlin