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polnische Staatsanwaltschaft versteht kein Spaß – Fahrverbot für Auto und Fahrrad

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polnische Staatsanwaltschaft versteht kein Spaß – Fahrverbot für Auto und Fahrrad

Wer in Polen – und dann noch als Deutscher – mit 1,4 pro mille im Blut auf dem Fahrrad erwischt wird, der macht sich dort keine Freunde, zumindest nicht bei der polnischen Polizei und Staatsanwaltschaft. Für Trunkenheit im Straßenverkehr (Art. 178 a § 2 Kodeks Karne = StGB-PL) gibt es keine Geldstrafe, wie für die meisten Strafdelikte in Polen. Von daher lautete der Antrag der Staatsanwaltschaft im vorliegenden Fall auch:

6 Monate Freiheitsstrafe auf  Bewährung über einen Zeitraum von 2 Jahren und 1 Jahr Fahrverbot für Kfz und Fahrräder in Polen. Und dies alles ohne Verkehrsgefährdung.

Der Mandant hat mittlerweile die Lust am Fahrradfahren unter Alkohleinfluss verloren, zumindest in Polen.

Rechtsanwalt A. Martin