innerbetriebliche Ursachen für eine betriebsbedingte Kündigung

betriebsbedingte Kündigung – typische innerbetriebliche Ursachen für die Kündigung

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betriebsbedingte Kündigung – typische innerbetriebliche Ursachen für die Kündigung

Die betriebsbedingte Kündigung ist eine die häufigsten Kündigungen, welche Arbeitgeber aussprechen. Wenn sich der Arbeitnehmer nun gegen die Kündigung mittels Kündigungsschutzklage wehrt, dann stellt sich die Frage, wie die Erfolgsaussichten im Kündigungsschutzprozess sind. Wenn das Kündigungsschutzgesetz Anwendung findet, dann sind die Chancen für den Arbeitnehmer in der Regel gut, denn der Arbeitgeber muss u.a. die betriebsbedingten Gründe nachweisen. Gestern habe ich bereits ausgeführt, welche typischen außerbetrieblichen Gründe für eine betriebsbedingte Kündigung der Arbeitgeber im Kündigungsschutzprozess anführen kann. Heute soll zu den möglichen innerbetrieblichen Gründen einer betriebsbedingten Kündigung Ausführungen gemacht werden.

innerbetriebliche Ursachen für eine betriebsbedingte Kündigung

Typische innerbetriebliche Gründe für eine betriebsbedingte Kündigung können sein:

  • Betriebsstilllegung (auch nur eines Betriebsteils/ ernsthafte und endgültige Absicht muss vorliegen)
  • Betriebsänderung (z.B. Zusammenlegung von Arbeitsgebieten)
  • Betriebsverlagerung (auch ins Ausland)
  • Personalaustausch (sofern eine Fremdvergabe/ outsourcing erfolgt)
  • Personalabbau (Leistungsverdichtung)

Nicht ausreichend für eine betriebsbedingte Kündigung ist:

  • Betriebsübergang (Kündigung wegen des Betriebsüberganges ist nach § 613a Abs. 4 S.1 unwirksam)
  • Personalabbau in Form eines Austausches der Arbeitnehmer z.B. durch Leiharbeiter (kein Outsourcing)

Rechtsanwalt Arbeitsrecht Berlin