Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Mindestlohn im Friseurhandwerk jetzt allgemein verbindlich

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Vor einiger Zeit gab es bereits eine Einigung auf einen Mindestlohn im Friseurhandwerk.  Der damals ausgehandelte Mindestlohn war allerdings noch nicht allgemein verbindlich und galt von daher nicht automatisch für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dieser  Branche.

Der Tarifvertrag ist nun rückwirkend für allgemeinverbindlich vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales erklärt worden. Damit gilt der Mindestlohn auch für solche Friseurbetriebe, in denen Arbeitgeber und Beschäftigte nicht tarifgebunden sind.

 damit geht nun folgender flächendeckender Mindestlohn:

neue Bundesländer (mit Berlin):

  • ab 1.11.2013: 6,50 Euro/Stunde
  • ab 1.8.2014: 7,50 Euro/Stunde
  • ab 1.8.2015: 8,50 Euro/Stunde

alte Bundesländer

  • ab 1.11.2013: 7,50 Euro/Stunde
  • ab 1.8.2014: 8,00 Euro/Stunde
  • ab 1.8.2015: 8,50 Euro/Stunde

Mindestlöhne für Zeitarbeit ab Januar 2012

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Ab Januar 2012 gibt es für die Zeitarbeitsbranche Mindestlöhne nach langer Zeit über die Verhandlungen über die Lohnuntergrenzen. Die Tarifvertragsparteien haben beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales einen Vorschlag eingereicht. Der Vorschlag basiert auf dem „Tarifvertrag zur Regelung von Mindestarbeitsbedingungen in der Zeitarbeit“ vom 9. März 2010 und 30. April 2010. Ab dem 1. Januar 2012 wird durch Verordnung des Bundesarbeitsministerium die Mindestlöhne Zeitarbeit allgemeinverbindlich in Kraft treten.

Mindestlöhne für die Zeitarbeitsbranche ab dem 1.1.2012

Ab dem 1.1.2012 gelten dann folgende Mindestlöhne für die Zeitarbeitsbranche:

 

Zeitraum vom 1.1.2012 bis zum 31.10.2012

in den neuen Ländern: 7,01 Euro

in den übrigen Bundesländern: 7,89 Euro

 

Zeitraum vom 1.11.2012 bis zum 31.10.2013

in den neuen Ländern: 7,50 Euro

in den übrigen Bundesländern: 8,19 Euro

 

Rechtsanwalt A. Martin