Fachanwalt für Arbeitsrecht

umfangreichere Fortbildung für Fachanwälte (auch für Arbeitsrecht) beschlossen

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In Deutschland gibt es ungefähr 30.000 Fachanwälte. Der Fachanwalt für Arbeitsrecht ist dabei einer der beliebtesten Fachanwaltstitel.

Um Fachanwalt zu werden, muss man besondere theoretische und praktische Kenntnisse nachweisen. Nach Erhalt des Fachanwaltstitels muss der Fachanwalt sich regelmäßig fortbilden und dies gegenüber der Anwaltskammer nachweisen.

Derzeit ist steht eine jährliche Fortbildungspflicht von 10  Zeitstunden.

Die Satzungsversammlung der Bundesrechtsanwaltskammer hat nun beschlossen, dass der zeitliche Umfang der Fortbildungspflicht erhöht wird. Jährlich muss der Fachanwalt nun wenigstens 15 Zeitstunden an Fortbildung nachweisen.

Darüber hinaus sollen nun auch jährlich 5 Stunden im Selbststudium erfolgen können, wenn eine „Lernerfolgskontrolle“ erfolgt.

RA A. Martin

Fachanwalt für Kündigungsschutzrecht – gibt es das?

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Fachanwalt für Kündigungsschutzrecht – gibt es das?

Es gibt mittlerweile diverse Fachanwälte, z.B. für Familienrecht, für Verkehrsrecht und natürlich auch den Fachanwalt für Arbeitsrecht. Die Zahl der Fachanwaltschaften steigt ständig.

Da es  nun mittlerweile für  alles Mögliche eine Fachanwaltschaft gibt, stellt sich die Frage, ob es auch den Fachanwalt für Kündigungsschutzrecht gibt.

Um die Frage schon vorab zu beantworten, den Fachanwalt der Kündigungsschutzrecht gibt es natürlich nicht, auch wenn viele Arbeitnehmer dies glauben.

Völlig abwegig wäre die Einführung dieser Fachanwaltschaften allerdings nicht. Da sich der Facharbeiter für Arbeitsrecht auch mit betriebsverfassungsrechtlichen Fragestellungen herumschlagen muss (um überhaupt erst den Fachanwalt für Arbeitsrecht zu bekommen) ,und die Fachanwaltschaft allein nichts darüber aussagt, ob der Fachanwalt nach der Verleihung des Fachanwaltstitels sich über durchschnittlich häufig mit Kündigung (oder mit anderen arbeitsrechtlichen Themen) auseinandersetzt, stellt sich die Frage, ob nicht ein Fachanwalt für Kündigungsschutzrecht eingeführt werden sollte.

Diesbezüglich sehe ich aber schwarz, das schon mein Vorschlag der Einführung des Fachanwalts für das kaukasische Hütehunderecht nicht von der Bundesrechtsanwaltskammer aufgegriffen wurde.

Arbeitsrecht Berlin