Arbeitslosigkeit

Arbeitslosenzahlen im August 2016 besser als im Vorjahr

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Im Monat August 2016 gibt es mehr Arbeitslose als im Vormonat (Juli 2016); dies ist ein saisonbedingter Anstieg um 23.000 auf 2.684.000. Die Arbeitslosenquote stieg dabei um +0,1 Prozentpunkte auf 6,1 Prozent.

Trotzdem sind die Zahlen besser als im Vorjahr. Denn im August 2015 waren immerhin 111.000 mehr Menschen arbeitslos als im August 2016.

Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Frank-J. Weise teilte dazu mit:

Der Arbeitsmarkt insgesamt hat sich weiter gut entwickelt. Die Arbeitslosigkeit ist im August jahreszeitlich bedingt angestiegen, saisonbereinigt aber gesunken.

Bei der Bundesagentur für Arbeit waren im August 2016 insgesamt 685.000 freie Arbeitsstellen gemeldet, dies sind 89.000 mehr als vor einem Jahr.

Rechtsanwalt Andreas Martin

BfA: Weniger Arbeitslose in April 2016!

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Die Frühjahrsbelebung hat dafür gesorgt, dass die Zahl der Arbeitslosen – auch im April 2016- weiter gesunken ist.

Im April 2016 waren – nach der Statistik der Bundesagentur für Arbeit – ingesamt 2.744.000 Personen ohne Arbeit. Dies sind 101.000 weniger als im Vormonat. Damit sank die Arbeitslosenquote gegenüber März 2016 um 0,2 % auf 6,3 %.

Auch im Vergleich zum Vorjahr (2015) sank die Arbeitslosenzahl um 99.000.

Anwalt Andreas Martin – Berlin

Arbeitslosenzahlen im Februar 2016 rückläufig

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Der Arbeitsmarkt hat sich im Februar 2016 positiv entwickelt. Die Arbeitslosigkeit ist im Februar 2016 saisonbereinigt erneut zurückgegangen.

Die Arbeitslosenzahlen:

Arbeitslosenzahlen: 2.911.000
Vergleich zum Vormonat: -0,1 Prozentpunkte = -9.000 Arbeitslose weniger
Vergleich zum Vorjahr: -106.000
unterbeschäftigte Personen: 3.707.000 (Verringerung um 14.000)

Nachfrage des Arbeitsmarktes:

freie Stelle: 614.000

Besonders gesucht waren Arbeitskräfte aus den folgendenBerufsfeldern:

Verkauf,
Mechatronik
Energietechnik
Elektrotechnik
Verkehr / Logistik
Metallerzeugung/- -bearbeitung,
Metallbau,
Maschinen- und Fahrzeugtechnik
medizinische Gesundheitsberufe

Rechtsanwalt Andreas Martin

Arbeitslosenzahlen für Oktober 2015 – weiter eine positive Entwicklung

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Der positive Trend am Arbeitsmarkt hält auch im Oktober 2015 an.

Die Zahlen im Überblick der Bundesagentur für Arbeit für Oktober 2015 im Überblick: 
 
Arbeitslosenzahl: 2.649.000
Vormonatsvergleich:- 59.000 
Vorjahresvergleich: - 83.000

Auch die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld II sank im Oktober gegenüber dem Vormonat September 2015.

ALG II-Bezieher im Oktober 15: 4.311.000 
Vormonatsvergleich: - 9.000 

Ob die Trends anhalten werden, bleibt abzuwarten und hängt von diversen Faktoren ab.

Leichter Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Juli 2015!

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Während bisher monatlich weniger Arbeitslose zu verzeichnen waren als im Vormonat und im Vorjahr (so z.B. Mai / Juni 2015) so setzt sich dieser Trend nicht im Juli 2015 fort.

Danach sah es am Arbeitsmarkt wie folgt aus:

Die Arbeitslosenzahlen erhöhten gegenüber dem Vormonat um 61.000 auf 2.773.000. Dies sind aber immer noch 99.000 Arbeitslose weniger als im Vorjahr. Damit erhöhte sich die Arbeitslosenquote gegenüber dem Vormonat, Juni 2015 um 0,1 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent.

Rechtsanwalt Andreas Martin

Auch im Juni 2015 sinken die Arbeitslosenzahlen!

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Bereits im Mai 2015 waren weniger Arbeitslose zu verzeichnen als im Vormonat und auch im Vorjahr. Dieser Trend setzte ich im Juni 2015 fort.

Danach sah es am Arbeitsmarkt wie folgt aus:

Die Arbeitslosenzahlen sanken gegenüber dem Vormonat um 51.000 auf 2.711.000. Dies sind 122.000 Arbeitslose weniger als im Vorjahr. Damit sank die Arbeitslosenquote gegenüber dem Vormonat: 0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent.

A. Martin

Arbeitsmarkt in Mai weiter im Aufwind

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Der Arbeitsmarkt ist auch im Mai 2015 weiter im Aufwärtstrend.

Im Mai waren in der Bundesrepublik Deutschland 2.762.000 Menschen ohne Arbeit.

So waren im Monat Mai 2015 insgesamt 81.000 Personen weniger ohne Arbeit als im Vormonat April. Damit sank die Arbeitslosenquote um 0,2 % auf 6,3 %.

Im Vergleich zum Vorjahr (Mai 2014) war dies sogar ein Rückgang um 120.000.

RA A. Martin

Arbeitsmarkt im April 2015 – positiver Trend

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Auch im April 2015 hat sich der positive Trend am Arbeitsmarkt fortgesetzt. Von einer Erhöhung der Arbeitslosigkeit aufgrund der Einführung des Mindestlohnes ist von daher nichts zu sehen.

Hier die Zahlen:

So teilte die Bundesagentur für Arbeit die Arbeitslosenzahlen für April 2015 mit

– die Arbeitslosenquote um 0,3% auf 6,5 % gegenüber dem Vormonat gesunken ist
– dies ist ein Rückgang von 89.000 auf 2.843.000
– dies sind 100.000 weniger als im Vorjahr (April 2015)

Auch die Nachfrage nach Arbeitnehmern hat zugenommen, so waren im April 2015 bei der Agentur für Arbeit insgesamt

– 552.000 freie Stellen ausgeschrieben
– dies sind 66.000 mehr als im Vorjahr (April 2014)

RA A. MartinBu

LSG R-P: Arbeitslosen sind zwei Bewerbungen pro Woche zumutbar

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Das Arbeitslose sich regelmäßig um Arbeit bemühen müssen und von daher Bewerbungen schreiben müssen, liegt auf der Hand. Wie oft aber Bewerbungen zu schreiben sind, wird meist unterschiedlich beurteilt.

Fall des LSG Rheinland-Pfalz (Sachverhalt aus Pressemitteilung):

Ein 50-jähriger Arbeitsloser, der u.a. zuletzt als Taxifahrer, Lkw-Fahrer und Reiseleiter gearbeitet hatte, bezog ALG II und verpflichtete sich in der Einliederungsvereinbarung gegenüber den Jobcenter auf wenigstens 2 Bewerbungsbemühungen pro Woche, davon wenigstens 1 Bewerbung auf ein konkretes Stellenangebot.

Der Arbeitnehmer kam dem aber nicht nach, so dass das Jobcenter die Leistungen (ALG II) um 30 % kürzte.

Der Arbeitnehmer wehrte sich dagegen und erhob Klage. Er wandte ein, dass es nicht genug Stellenausschreibungen gegeben habe; er zudem aus gesundheitlichen Gründen nicht zu mehr Bewerbungen in der Lage war und er zudem seine kranke Mutter pflegen musste.

Das Landessozialgericht Rheinland -Pfalz (Urteil vom 16.12.2014, Aktenzeichen L 3 AS 505/13) führt dazu in seiner Pressemitteilung aus:

Die in einer Eingliederungsvereinbarung geregelte Pflicht zur Vornahme von zwei Bewerbungen pro Woche sind einem Arbeitslosen grundsätzlich zumutbar. Eine Minderung des Arbeitslosengeldes II wegen eines Verstoßes gegen die Eingliederungsvereinbarung (Sanktion) ist nur dann nicht rechtmäßig, wenn der Arbeitslose nachweisen kann, dass er seiner Pflicht nicht nachkommen konnte, weil nicht genug Stellenangebote vorhanden waren.

Erstaunlich ist auch, dass die Familiengerichte in Unterhaltsprozessen vom Unterhaltspflichtigen (gegenüber minderjährigen Kindern) in der Regel um die 20 Bewerbungen pro Monat verlangen.

RA A. Martin

Meldung bei der Agentur für Arbeit muss immer persönlich erfolgen

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Die Klägerin wollte ALG I von der Agentur für Arbeit vom Zeitpunkt ihrer telefonischen Arbeitslosenmeldung erhalten. Sie hatte sich zunächst telefonisch dort abgemeldet, da sie davon ausging, kurzfristig ein Beschäftigungsverhältnis einzugehen. Dieses ist dann aber nicht zustandekommen. Die Klägerin meldete sich nun allein telefonisch bei der Agentur für Arbeit als arbeitslos.

Vom Tag der telefonsichen Meldung der Arbeitslosigkeit wollte die Klägerin ALG I erhalten. Die Agentur für Arbeit gewährte dies aber nicht.

Das sächsiche Landessozialgericht (SächsLSG, Beschluss v. 17.08.2014, L 3 AL 1/13 B PKH) gab der Agentur Recht. Die Anmeldung müsse nämlich nach dem Gesetzeswortlaut persönlich erfolgen, dies bedeute, dass der Meldepflichtige in eigener Person bei der Arbeitsagentur erscheinen müsse. Diese Verpflichtung gelte auch dann, wenn der Arbeitslose eine Beschäftigung tatsächlich nicht antrete, sich zuvor aber bei der Arbeitsagentur aus der Arbeitslosigkeit abgemeldet habe.