polnische Staatsanwaltschaft versteht kein Spaß – Fahrverbot für Auto und Fahrrad

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polnische Staatsanwaltschaft versteht kein Spaß – Fahrverbot für Auto und Fahrrad

Wer in Polen – und dann noch als Deutscher – mit 1,4 pro mille im Blut auf dem Fahrrad erwischt wird, der macht sich dort keine Freunde, zumindest nicht bei der polnischen Polizei und Staatsanwaltschaft. Für Trunkenheit im Straßenverkehr (Art. 178 a § 2 Kodeks Karne = StGB-PL) gibt es keine Geldstrafe, wie für die meisten Strafdelikte in Polen. Von daher lautete der Antrag der Staatsanwaltschaft im vorliegenden Fall auch:

6 Monate Freiheitsstrafe auf  Bewährung über einen Zeitraum von 2 Jahren und 1 Jahr Fahrverbot für Kfz und Fahrräder in Polen. Und dies alles ohne Verkehrsgefährdung.

Der Mandant hat mittlerweile die Lust am Fahrradfahren unter Alkohleinfluss verloren, zumindest in Polen.

Rechtsanwalt A. Martin

4 Gedanken zu „polnische Staatsanwaltschaft versteht kein Spaß – Fahrverbot für Auto und Fahrrad

    egomeabsolvo sagte:
    13. April 2010 um 17:24

    Sollen die Deutschen wieder zu Marschierern gemacht werden???

    Ralf sagte:
    28. September 2010 um 10:04

    Wieso nur die (bösen) Polen? Wenn mensch in D-Land mit Alk auf dem Fahrrad erwischt wird, ist die Strafe zwar nicht so drakonisch wie in diesem Fall in Polen, aber auch hier ist das kein Kavaliersdelikt für Stahlrossritter. Da kann, je nach Promillezahl, auch der Lappen weg sein.

    Übrigens kann ich mir kaum vorstellen, daß polnischerseits selten alkoholisiert gefahren wird. Diese Landsleute schlucken doch auch gerne.

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