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	<title>Rechtsanwalt Arbeitsrecht Berlin Blog</title>
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		<title>Kann man einen arbeitsgerichtlichen Vergleich anfechten?</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 08:36:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kann man einen arbeitsgerichtlichen Vergleich anfechten?<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com&amp;blog=7044331&amp;post=2447&amp;subd=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bereits mehrfach geschildert, wird vor allem in der<strong><a title="Güteverhandlung vor dem Arbeitsgericht" href="http://rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2010/09/30/die-guteverhandlung-vor-dem-arbeitsgericht/"> Güteverhandlung vor dem Arbeitsgerich</a></strong>t sehr häufig der <strong>Rechtsstreit</strong> (vor allem in Kündigungsstreitigkeiten) durch einen <strong><a title="Vergleich vor dem Arbeitsgericht" href="http://rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2011/12/04/vergleich-bei-kundigungsschutzklage-vor-dem-arbeitsgericht-beendigungsart-und-zeitpunkt/">Vergleich</a></strong> beendet. In den Vergleichsverhandlungen, bei denen häufig auch das Arbeitsgericht nicht unerheblichen Druck ausübt, werden häufig &#8211; von beiden Seiten &#8211; Angaben gemacht, die nicht immer stimmen. So kann der <strong>Arbeitgeber</strong> schon einmal &#8211; im <strong><a title="Kündigungsrechtsstreit vor dem Arbeitsgericht" href="http://www.rechtsanwalt-arbeitsrecht-in-berlin.de/html/kuendigungsschutzklage_berlin.html">Kündigungsrechtsstreit</a></strong>- wahrheitswidrig behaupten, dass der Arbeitsplatz des Arbeitnehmers weggefallen ist. Besetzt er dann kurze Zeit später die Stelle des Arbeitnehmer neu, dann stellt sich die Frage, ob sich z.B. der Arbeitnehmer vom arbeitsgerichtlichen Vergleich lösen kann.</p>
<h3>Anfechtung von Vergleich im Arbeitsrecht</h3>
<p>Eine Anfechtung kommt vor allem wegen arglistiger Täuschung, § 123 I BGB in Betracht. Täuscht z.B. der Arbeitgeber den Arbeitnehmer, wie oben ausgeführt, dann liegt eine Täuschung vor, die dann zur Anfechtung berechtigt, wenn diese auch ursächlich für den Vergleichsschluss wäre, also wenn der Arbeitnehmer ansonsten den Vergleich nicht geschlossen hätte. Die Darlegungs- und Beweislast für die Täuschung und deren Ursächlichkeit für den Vergleichsschluss trägt allerdings derjenige, der sich darauf beruft (also in unserem Beispiel der Arbeitnehmer). Eine Täuschung im obigen Fall (Wegfall des Arbeitsplatzes des Arbeitnehmers) liegt vor allem dann vor, wenn der Arbeitgeber den Arbeitsplatz des Arbeitnehmers, der ja angeblich weggefallen ist, kurz nach dem Vergleich wieder neu besetzt.</p>
<h3>Rechtsfolgen der Anfechtung wegen arglistiger Täuschung</h3>
<p>Ist die Anfechtung wirksam und erfolgreich führt dies dazu, dass der gerichtliche Vergleich nichtig ist und der Rechtsstreit fortzusetzen ist. Auch die das Arbeitsverhältnis beendende Wirkung des Vergleiches ist durch die wirksame Anfechtung aufgehoben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Rechtsanwalt A. Martin</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2447/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2447/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2447/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2447/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2447/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2447/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2447/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2447/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2447/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2447/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2447/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2447/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2447/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2447/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com&amp;blog=7044331&amp;post=2447&amp;subd=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>EuGH-Kücük- Kettenbefristungen bei Arbeitsverträgen wegen Vertretungsbedarf &#8211; Entscheidung vom 26.01.2012 -</title>
		<link>http://rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2012/01/26/eugh-kucuk-kettenbefristungen-bei-arbeitsvertragen-wegen-vertretungsbedarf-entscheidung-vom-26-01-2012/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 12:10:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[EuGH-Kücük- Kettenbefristungen bei Arbeitsverträgen wegen Vertretungsbedarf - Entscheidung vom 26.01.2012 -<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com&amp;blog=7044331&amp;post=2443&amp;subd=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der EuGH hat nun eine langandauernd diskutierte Frage geklärt, nämlich nach der grundsätzlichen Rechtmäßigkeit von fortdauernden Befristungen von Arbeitsverträgen (Kettenbefristungen) wegen Vertretungsbedarf.</p>
<h3>Sachverhalt- Frau Kücük und die fortlaufenden Befristungen</h3>
<p>In der Pressemitteilung des EuGH wird folgender Sachverhalt dargestellt:</p>
<blockquote><p><strong>Frau Kücük war über einen Zeitraum von elf Jahren</strong> auf der Grundlage von insgesamt <strong>13 befristeten Arbeitsverträgen</strong> beim Land Nordrhein-Westfalen als Justizangestellte im Geschäftsstellenbereich des <strong>Amtsgerichts Köln</strong> tätig. Alle diese Verträge wurden zur Vertretung unbefristet eingestellter Justizangestellter geschlossen, die sich vorübergehend (beispielsweise im Rahmen der Elternzeit) hatten beurlauben lassen.</p>
<p>Vor dem <strong>Arbeitsgericht Köln</strong> hat Frau Kücük geltend gemacht, ihr <strong>letzter Arbeitsvertrag</strong> müsse als auf <strong>unbestimmte Zeit</strong> geschlossen gelten, da kein sachlicher Grund vorliege, der seine Befristung rechtfertige. Bei insgesamt 13 in einem Zeitraum von elf Jahren unmittelbar aneinander anschließenden befristeten Arbeitsverträgen könne nämlich nicht mehr von einem <strong>vorübergehenden Bedarf an Vertretungskräften</strong> ausgegangen werden. Das <strong>Bundesarbeitsgericht</strong>, das diesen Rechtsstreit in letzter Instanz zu entscheiden hat, fragt den <strong>Gerichtshof</strong> nach der <strong>Auslegung der einschlägigen Vorschriften des Unionsrechts</strong>.</p></blockquote>
<h3>die Entscheidung des EuGH zur Kettenbefristung nach Unionsrecht</h3>
<p>Der <strong><a title="EuGH- Urteil in Sachen Kettenbefristung - Kücük - Köln" href="http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&amp;docid=118543&amp;pageIndex=0&amp;doclang=DE&amp;mode=req&amp;dir=&amp;occ=first&amp;part=1&amp;cid=638277">EuGH (Entscheidung vom 26.01.2012 -in der Rechtssache C-586/10)</a></strong> hält eine fortlaufende Befristung von Arbeitsverträgen (hier 13) wegen Vertretung grundsätzlich mit dem Unionsrecht für vereinbart, sofern tatsächlich der Vertretungsbedarf fortbesteht.</p>
<p>Dazu führt der EuGH (Pressemitteilung) aus:</p>
<blockquote><p>In seinem heutigen Urteil stellt der Gerichtshof fest, dass der <strong>vorübergehende Bedarf</strong> an Vertretungskräften – wie im deutschem Recht vorgesehen – <strong>grundsätzlich einen sachlichen Grund im Sinne des Unionsrechts darstellen kann</strong>, der sowohl die Befristung der mit den Vertretungskräften geschlossenen Verträge als auch deren Verlängerung rechtfertigt.</p>
<p>Aus dem <strong>bloßen Umstand</strong>, dass ein <strong>Arbeitgeber</strong> gezwungen sein mag, <strong>wiederholt</strong> oder sogar dauerhaft auf <strong>befristete Vertretungen</strong> zurückzugreifen, und dass diese Vertretungen auch durch die Einstellung von Arbeitnehmern mit<strong> unbefristeten Arbeitsverträgen</strong> gedeckt werden könnten, folgt weder, dass kein solcher sachlicher Grund gegeben ist, noch das Vorliegen eines Missbrauchs. Automatisch den Abschluss unbefristeter Verträge zu verlangen, wenn die <strong>Größe des betroffenen Unternehmens</strong> oder der betroffenen Einrichtung und die Zusammensetzung des Personals darauf schließen lassen, dass der Arbeitgeber mit einem wiederholten oder ständigen Bedarf an Vertretungskräften konfrontiert ist, ginge nämlich über die Ziele hinaus, die mit der durch das Unionsrecht umgesetzten Rahmenvereinbarung der europäischen Sozialpartner verfolgt werden, und würde somit den Wertungsspielraum verletzen, der den Mitgliedstaaten und den Sozialpartnern eingeräumt wird.</p>
<p>Bei der Beurteilung der Frage, ob die <strong>Verlängerung eines befristeten Arbeitsvertrags im Einzelfall durch einen sachlichen Grund</strong> wie den vorübergehenden Bedarf an Vertretungskräften gerechtfertigt ist, müssen die <span style="text-decoration:underline;"><strong>nationalen Behörden jedoch alle Umstände dieses Einzelfalls einschließlich der Zahl und der Gesamtdauer der in der Vergangenheit mit demselben Arbeitgeber geschlossenen befristeten Verträge berücksichtigen.</strong></span></p></blockquote>
<h3>Kommentar:</h3>
<p>Das Urteil ist etwas dünn und viele Juristen haben hier etwas anderes, nämlich die Unvereinbarkeit mit dem EU-Recht erwartet. Wer 13 befristete Verträge nacheinander schließt, hat wohl im Normalfall <span style="text-decoration:underline;">keinen</span> vorübergehenden Vertretungsbedarf, sondern ein Dauerproblem. Von daher ist die Entscheidung kaum nachvollziehbar.</p>
<p>Anwalt Andreas Martin</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2443/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2443/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2443/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2443/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2443/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2443/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2443/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2443/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2443/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2443/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2443/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2443/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2443/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2443/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com&amp;blog=7044331&amp;post=2443&amp;subd=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>EuGH und Urlaub &#8211; Fall &#8222;Dominguez&#8220; &#8211; Entscheidung vom 24.01.2012</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 07:08:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rechtsanwaltarbeitsrechtberlin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[EuGH und Urlaub - Fall "Dominguez" - Entscheidung vom 24.01.2012]]></category>

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		<description><![CDATA[EuGH und Urlaub - Fall "Dominguez" - Entscheidung vom 24.01.2012<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com&amp;blog=7044331&amp;post=2439&amp;subd=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong><a title="Entscheidung EUGH - Urlaub Dominguez" href="http://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2012-01/cp120002de.pdf">Entscheidung des EuGH zum &#8222;Urlaubsfall &#8211; Dominguez&#8220; ging am 24.01.2012</a></strong> durch die Presse als &#8222;Grundsatzentscheidung zum Verfall von Urlaub bei Erkrankung&#8220;, obwohl der EuGH dies schon früher (EuGH- Entscheidung vom 20.1.2009, C 350/06 &#8211; Schultz -Hoff) grundsätzlich entschieden hatte. Bei der hier vorliegenden Entscheidung ging es vor allem darum, ob ein Urlaubsanspruch durch nationales Recht abhängig gemacht werden kann von einer &#8222;Mindestbeschäftigungszeit&#8220; pro Jahr, wie hier nach dem französischen Recht, also um die Frage der <strong>Entstehung</strong> des Urlaubsanspruches z.B. bei Erkrankung des Arbeitnehmers.</p>
<h3>der Fall- Dominguez</h3>
<blockquote><p>Frau <strong>Dominguez</strong> erlitt im Dezember 2005 auf dem Weg von ihrer Wohnung zu ihrem Arbeitsort einen <strong>Unfall</strong>. Aufgrund dessen war sie vom 3. <strong>November 2005 bis 7. Januar 2007</strong> krankgeschrieben. Sie wandte sich an die französischen Gerichte, um für diesen Zeitraum 22,5 Urlaubstage zu erhalten, die ihr Arbeitgeber, das Centre informatique du Centre Ouest Atlantique (CICOA) ihr verwehrt hatte; hilfsweise beantragte sie die Zahlung einer Urlaubsabgeltung von etwa 1 970 Euro. Frau Dominguez macht geltend, dass der Wegeunfall ein Arbeitsunfall gewesen sei, der der Regelung für Arbeitsunfälle unterliege. Der Zeitraum der durch den Wegeunfall bedingten Arbeitsunterbrechung müsse für die Berechnung ihres bezahlten Urlaubs tatsächlicher Arbeitszeit gleichgesetzt werden. Da dem Begehren von Frau Dominguez nicht stattgegeben wurde, erhob sie Kassationsbeschwerde.</p>
<p>Die Cour de cassation (Frankreich) hat dem Gerichtshof die <strong>Frage</strong> vorgelegt, ob die französische <strong>Regelung</strong>, nach der ein <strong>Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub nur entsteht, wenn der Arbeitnehmer mindestens zehn Tage (oder einen Monat vor Februar 2008) beim selben Arbeitgeber im Bezugszeitraum (grundsätzlich ein Jahr) gearbeitet hat</strong>, mit der Richtlinie vereinbar ist. Die französische Regelung erkennt Fehlzeiten infolge eines Arbeitsunfalls als effektive Arbeitszeiten an, ohne in diesem Zusammenhang den Wegeunfall zu erwähnen.</p></blockquote>
<h3>die Entscheidung des EuGH</h3>
<blockquote><p>Im Urteil vom heutigen Tage antwortet der Gerichtshof erstens, dass die Richtlinie dahin auszulegen ist, dass sie einer nationalen Bestimmung entgegensteht, nach der der Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub von einer effektiven Mindestarbeitszeit von zehn Tagen (oder einem Monat) während des Bezugszeitraums abhängt.</p>
<p>&#8230;&#8230;..</p>
<p>Zweitens hat der Gerichtshof ausgeführt, dass die <strong>nationalen Gerichte</strong> bei der Anwendung des nationalen Rechts dieses soweit wie möglich anhand des <strong>Wortlautes</strong> und des <strong>Zwecks</strong> der Richtlinie auslegen müssen. Um die <strong>volle Wirksamkeit der Richtlinie</strong> zu gewährleisten, wird das nationale Gericht zu prüfen haben, ob es das innerstaatliche Recht in einer Weise auslegen kann, die es erlaubt, die Fehlzeiten des Arbeitnehmers aufgrund eines Wegeunfalls Fehlzeiten aufgrund eines Arbeitsunfalls gleichzustellen. Nach der Richtlinie darf das Recht eines Arbeitnehmers auf bezahlten <strong>Jahresurlaub</strong> nicht beeinträchtigt werden, gleich, ob er während des Bezugszeitraums infolge eines Unfalls am Arbeitsplatz oder anderswo oder aber infolge einer Krankheit, welcher Art oder welchen Ursprungs auch immer, krankgeschrieben ist.</p></blockquote>
<p>Rechtsanwalt A. Martin</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2439/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2439/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2439/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2439/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2439/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2439/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2439/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2439/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2439/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2439/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2439/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2439/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2439/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2439/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com&amp;blog=7044331&amp;post=2439&amp;subd=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Kündigungsschutzklage am letzten Tag der Frist beim Arbeitsgericht einreichen &#8211; kein Problem?</title>
		<link>http://rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2012/01/20/kundigungsschutzklage-am-letzten-tag-der-frist-beim-arbeitsgerichteinreichen-kein-problem/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 07:55:24 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Kündigungsschutzklage am letzten Tag der Frist einreichen - kein Problem?]]></category>
		<category><![CDATA[Klage]]></category>
		<category><![CDATA[klassischer Fall - Adresse der Gegenseite falsch in der Kündigungsschutzklage angegeben]]></category>
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		<category><![CDATA[Zustellung]]></category>
		<category><![CDATA[Zustellung demnächst]]></category>

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		<description><![CDATA[Kündigungsschutzklage am letzten Tag der Frist einreichen - kein Problem?<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com&amp;blog=7044331&amp;post=2437&amp;subd=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele <strong>Anwälte</strong> reichen klagen häufig am letzten Tag der Frist bei Gericht &#8211; meistens vorab per Fax &#8211; ein. Dies gilt auch für <strong>Kündigungsschutzklagen</strong>, die ja innerhalb  von 3 Wochen ab Zugang der <strong><a title="Kündigung" href="http://rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/category/kundigung/">Kündigung</a></strong> beim Arbeitnehmer erhoben werden müssen. Beim Büropersonal, dass dann meist alles für die <a title="Kündigungsschutzklage" href="http://www.rechtsanwalt-arbeitsrecht-in-berlin.de/html/kuendigungsschutzklage_berlin.html"><strong>Einreichung</strong> der <strong>Kündigungsschutzklage</strong> beim Arbeitsgericht</a> erledigt (z.B. Fax zum Arbeitsgericht) gilt vorherrschend die Auffassung, dass sich mit dem <strong>Zugang der Klage</strong> noch vor Fristablauf beim <strong>Arbeitsgericht</strong> die Sache erledigt hat und damit die Fristen gewahrt sind. Wenn dann noch einige Tage später beim <strong>Arbeitsgericht</strong> angerufen und nachgefragt wird, ob die Klage dort rechtzeitig eingegangen ist und dies bejaht wird, wird meistens im Sekretariat angenommen, dass die <strong>Frist</strong> gewahrt wurde, was so nicht richtig ist.</p>
<h3>Einreichung der Kündigungsschutzklage am Tag des Fristablaufes</h3>
<p>Grundsätzlich wahrt die am <strong>letzten Tag des Fristablaufes</strong> beim Arbeitsgericht eingereichte <strong><a title="Kündigungsschutzklage" href="http://rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/category/kundigungsschutzklage/">Kündigungsschutzklage</a></strong> die 3-Wochenfrist. Dies gilt auch dann, wenn das Arbeitsgericht nicht zuständig ist. Die Klage kann vorab per Fax dort bis Fristablauf (also vor 24 Uhr) eingereicht werden,sofern das später übersandte Original dem Fax entspricht.</p>
<h3>Zustellung der Klage &#8222;demnächst&#8220;</h3>
<p>Nicht nur bei der Kündigungsschutzklage, aber auch bei dieser, muss aber dann noch eine <strong>Zustellung</strong> an die Gegenseite für die Fristwahrung erfolgen,die grundsätzlich &#8222;<strong>demnächst</strong>&#8220; zu erfolgen hat (§§ 46 Abs. 2 ArbG, 495, 167 ZPO). Dass es also noch einen <strong>&#8222;zweiten Teil für die Fristwahrung&#8220;</strong> gibt, wird häufig übersehen.</p>
<h3>Verzögerungen in Sphäre des Gerichts</h3>
<p>Verzögerungen, die eine Zustellung der Kündigungsschutzklage &#8222;demnächst&#8220; verhindern, welche in der Sphäre des Gerichts liegen, sind dabei für die Fristwahrung unbeachtlich und führen nicht zur <strong>Fristversäumung</strong> auf <strong>Klägerseite</strong>, da sie dem Kläger ja nicht zurechenbar sind.</p>
<h3>&#8222;demnächst&#8220; &#8211; Rechtsprechung des BAG</h3>
<p>Was demnächst ist, dass steht nicht im Gesetz, sondern wurde von der Rechtsprechung näher bestimmt. Nach dem <strong>Bundesarbeitsgericht</strong> (BAG &#8211; 17.01.2002 &#8211; 2 AZR 57/01 in NZA 2002,999) sind jedenfalls Verzögerungen, die einen Zeitraum von 14 Tagen nicht überschreiten, unbeachtlich und führen nicht zu einer Fristversäumung.</p>
<h3>klassischer Fall &#8211; Adresse der Gegenseite falsch in der Kündigungsschutzklage angegeben</h3>
<p>Der <strong>klassische Fall</strong> der <strong>Fristversäumung</strong> ist der, dass am<strong> letzten Tag des Fristablaufs die Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht</strong> eingereicht und die <span style="text-decoration:underline;"><strong>Adresse der Gegenseite</strong></span> falsch angegeben wurde. Das Gericht versucht dann die Kündigungsschutzklage &#8211; meist zusammen mit der Ladung &#8211; zuzustellen und die Zustellung funktioniert nicht und die Unterlagen kommen zurück ans Arbeitsgericht. Dieses erfragt dann beim Kläger die richtige Adresse. Häufig sind die 14 Tage &#8222;Verzögerung&#8220;, dann schon verstrichen, insbesondere, wenn das Schreiben des Arbeitsgerichtes dem Anwalt nicht sofort vorgelegt wird und erst zur &#8222;normalen Post&#8220; gelegt wird.</p>
<h3>Was machen?</h3>
<ul>
<li>1. Die Kündigungsschutzklage nicht auf den letzten Tag des Fristablaufs einlegen.</li>
<li>2. Beim Arbeitsgericht nachfragen, wenn nun doch mal die Klage auf den letzten Tag eingereicht wurde, was sich nicht immer vermeiden lässt, ob die Kündigungsschutzklage ordnungsgemäß zugestellt werden konnte.</li>
</ul>
<p><a title="Anwalt für Arbeitsrecht Berlin" href="http://www.rechtsanwalt-arbeitsrecht-in-berlin.del">Anwalt A. Martin &#8211; Arbeitsrecht Berlin</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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	</item>
		<item>
		<title>BAG: Probezeitkündigung &#8211; keine Überprüfung nach Unionsrecht/ Art. 30 GRC</title>
		<link>http://rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2012/01/17/bag-probezeitkundigung-keine-uberprufung-nach-unionsrecht-ar-30-grc/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 15:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rechtsanwaltarbeitsrechtberlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[BAG]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesarbeitsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
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		<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[BAG: Probezeitkündigung - keine Überprüfung nach Unionsrecht/ § 30 GRC]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung in der Probezeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigungsschutzgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Mißbrauchskontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Treuwidrigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wartezeit]]></category>

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		<description><![CDATA[BAG: Probezeitkündigung - keine Überprüfung nach Unionsrecht/ § 30 GRC<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com&amp;blog=7044331&amp;post=2432&amp;subd=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#8222;<strong><a title="Kündigung in der Probezeit durch den Arbeitgeber" href="http://rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2009/08/31/kundigung-wahrend-der-probezeit-was-ist-zu-beachten/">Kündigung in der Probezeit des Arbeitgebers</a></strong>&#8220; ist ein häufig diskutiertes Problem und für viele Arbeitnehmer besonders misslich, da bei einer Kündigung innerhalb der ersten 6 Monate des Arbeitsverhältnisses das <a title="Kündigungsschutzgesetz" href="http://www.rechtsanwalt-arbeitsrecht-in-berlin.de/html/kuendigungsschutzgesetz.html">Kündigungsschutzgesetz</a> keine Anwendung findet. Nur am Rande sei erwähnt, dass dies unabhängig von einer vereinbarten Probezeit gilt.</p>
<h3>Überprüfung der Probzeitkündigung durch die Arbeitsgerichte</h3>
<p>Die Arbeitsgerichte überprüfen eine <strong>Kündigung</strong> in der Probezeit -also außerhalb des allgemeinen Kündigungsschutzes nach dem Kündigungsschutzgesetz &#8211; allein auf Willkürlichkeit, d.h. ob die Kündigung des Arbeitgebers <strong>sittenwidrig</strong> (§ 138 BGB) oder <strong>treuwidrig</strong> (§ 242 BGB) ist. Sofern ein nur irgendwie einleuchtender Grund Grund für die <strong>Kündigung</strong> vorliegt, ist die Kündigung rechtmäßig. Arbeitnehmern fällt es in der Praxis schwer nachzuweisen, dass die Kündigung in Wirklichkeit auf unsachlichen/willkürlichen Motiven beruht.</p>
<h3>Verstoß der Kündigung in der Probezeit gegen Art. 30 Grundrechtscharter der EU</h3>
<p>Arbeitnehmer, die sich verbissen gegen eine <strong>Probezeitkündigung</strong> wehren, lassen schon mal die Fantasie schweifen und so kommt hier <a title="Grundrechtscharter EU" href="http://www.europarl.europa.eu/charter/pdf/text_de.pdf">§ 30 der Grundrechtscharkter der Europäischen Union</a> ins Spiel.</p>
<p>Art. 30 GRC lautet:</p>
<blockquote><p><strong>Schutz bei ungerechtfertigter Entlassung</strong></p>
<p>Jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer hat nach dem Gemeinschaftsrecht und den einzelstaatli- chen Rechtsvorschriften und Gepflogenheiten Anspruch auf <strong>Schutz vor ungerechtfertigter Entlassung</strong>.</p></blockquote>
<p>Aus diesem &#8211; recht allgemein gehaltenen Recht &#8211; wollte ein Arbeitnehmer einen Schutz vor einer Probezeitkündigung herleiten.</p>
<h3>die Entscheidung des BAG</h3>
<p>Das BAG (<a title="BAG - Probezeitkündigung - Entlassungsschutz nach der Grundrechtscharter der EU" href="http://juris.bundesarbeitsgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bag&amp;Art=en&amp;Datum=2011&amp;nr=15620&amp;pos=0&amp;anz=418">BUNDESARBEITSGERICHT Beschluss vom 8.12.2011, 6 AZN 1371/11</a>) musste nun entscheiden, ob ein Revisionsgrund nicht allein darin liegt, dass das Landesarbeitsgericht nicht dem EuGH die Frage vorgelegt hat, ob die Kündigung während der <strong>Probezeit</strong> in Deutschland nicht gegen Art. 30 GRC verstößt. Der Arbeitnehmer erlitt einen <strong>Arbeitsunfall</strong>, an dem wohl dem Arbeitgeber ein (gewisses) Verschulden trifft. Danach kündigte der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis in der Probezeit (vor dem Eintritt des <strong>allgemeinen Kündigungsschutzes</strong> nach dem Kündigungsschutzgesetz). Gegen die Kündigung erhob der Arbeitnehmer <strong><a title="Kündigungsschutzklage" href="http://www.rechtsanwalt-arbeitsrecht-in-berlin.de/html/kuendigungsschutzklage_berlin.html">Kündigungsschutzklage</a></strong> zum Arbeitsgericht. Sowohl das Arbeitsgericht als auch das Landesarbeitsgericht entschieden, dass die Kündigung rechtmäßig sei, da kein Verstoß gegen § 138 BGB und § 242 BGB vorliege. Der Arbeitnehmer sah aber einen Verstoß gegen Unionsrecht, da aufgrund der in Deutschland hohen Voraussetzungen für die Unwirksamkeit einer solchen Kündigung die Arbeitnehmer nicht ausreichend geschützt seien und doch das Unionsrecht (Art. 30 GRC) gerade einen solchen Schutz vor &#8222;Entlassungen&#8220; gewährleisten solle. Der Arbeitnehmer erhob Nichtzulassungsbeschwerde zum BAG. Das Bundesarbeitsgericht wies die Nichtzulassungsbeschwerde als unbegründet ab.</p>
<p>Begründung des Bundesarbeitsgericht</p>
<p>Das BAG führt dazu aus:</p>
<blockquote><p>bb) Soweit der Kläger unter<strong> Hinweis auf Art. 30 GRC</strong> rügt, das Landesarbeitsgericht hätte die <strong>Sittenwidrigkeit bzw. Treuwidrigkeit der Kündigung</strong> nicht ohne vorherige <strong>Vorlage an den Gerichtshof der Europäischen Union nach Art. 267 AEUV</strong> verneinen dürfen, verkennt er, dass die Fragen der Sittenwidrigkeit im Sinne von § 138 Abs. 1 BGB und der Treuwidrigkeit im Sinne von § 242 BGB nicht den für ein Vorabentscheidungsersuchen erforderlichen Bezug zu einem durch Unionsrecht geregelten Sachverhalt aufweisen.</p>
<p>9</p>
<p>(1) Nur wenn ein <strong>konkreter Anhaltspunkt</strong> dafür vorliegt, dass der Gegenstand des Rechtsstreits eine <strong>Anknüpfung an das Unionsrecht</strong> aufweist, kommt ein Vorabentscheidungsersuchen nach Art. 267 AEUV in Betracht (vgl. EuGH 18. Dezember 1997 &#8211; C-309/96 &#8211; [Annibaldi] Slg. 1997, I &#8211; 7493). Unterfällt ein Sachverhalt nicht dem Unionsrecht und geht es auch nicht um die Anwendung nationaler Regelungen, mit denen Unionsrecht durchgeführt wird, ist der Gerichtshof der Europäischen Union nicht zuständig (EuGH 1. März 2011 &#8211; C-457/09 -). Die Zuständigkeit des Gerichtshofs beschränkt sich auf die Prüfung der Bestimmungen des Unionsrechts (EuGH 12. November 2010 &#8211; C-339/10 &#8211; [Asparuhov Estov ua.]).</p>
<p>10</p>
<p>(2) Entgegen der Auffassung des Klägers weist der <strong>Kündigungssachverhalt</strong> keinen Bezug zum Unionsrecht auf. Die Beklagte hat das Arbeitsverhältnis nicht im Rahmen einer Massenentlassung oder eines Betriebsübergangs gekündigt, so dass eine Anknüpfung an die Richtlinie 98/59/EG des Rates vom 20. Juli 1998 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Massenentlassungen oder an die Richtlinie 2001/23/EG des Rates vom 12. März 2001 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Wahrung von Ansprüchen der Arbeitnehmer beim Übergang von Unternehmen, Betrieben oder Unternehmens- oder Betriebsteilen von vornherein ausscheidet. Anknüpfungspunkte an das Unionsrecht liegen auch nicht bezüglich der <strong>Richtlinie 89/391/EWG des Rates vom 12. Juni 1989 über die Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Arbeitnehmer bei der Arbeit, der Richtlinie 89/654/EWG des Rates vom 30. November 1989 über Mindestvorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz in Arbeitsstätten</strong> (Erste Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 16 Absatz 1 der Richtlinie 89/391/EWG) oder der Richtlinie 95/63/EG des Rates vom 5. Dezember 1995 zur Änderung der Richtlinie 89/655/EWG über Mindestvorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Benutzung von Arbeitsmitteln durch Arbeitnehmer bei der Arbeit (Zweite Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 16 Absatz 1 der Richtlinie 89/391/EWG) vor. Die Parteien streiten über die Wirksamkeit der von der Beklagten erklärten Wartezeitkündigung und nicht über die Auslegung von unionsrechtlichen Bestimmungen, die die Sicherheit und die Gesundheit der Arbeitnehmer schützen.</p>
<p>11</p>
<p>(3) Die <strong>Grundrechte des Grundgesetzes</strong> bilden eine objektive Werteordnung, aus der sich Schutz- und Handlungsaufträge des Staates ergeben können, deren Erfüllung eine inhaltliche Anreicherung unbestimmter Begriffe des einfachen Rechts durch die Rechtsprechung erfordern kann, wie etwa bei der Gewinnung von Kündigungsschutz aus § 242 BGB für nicht vom <strong>Kündigungsschutzgesetz</strong> erfasste Arbeitnehmer (vgl. BVerfG 21. Juni 2006 &#8211; 1 BvR 1659/04 &#8211; NZA 2006, 913; 27. Januar 1998 &#8211; 1 BvL 15/87 &#8211; BVerfGE 97, 169; ErfK/Wißmann 12. Aufl. Vorbemerkung zum AEUV Rn. 6). <span style="text-decoration:underline;"><strong>Ein Arbeitnehmer ist nach nationalem Recht auch während der gesetzlichen Wartezeit des § 1 KSchG vor einer sitten- oder treuwidrigen Ausübung des Kündigungsrechts des Arbeitgebers geschützt. In dieser Zeit ist das Vertrauen des Arbeitnehmers in den Fortbestand des Arbeitsverhältnisses allerdings dadurch beschränkt, dass er mit einer Kündigung des Arbeitsverhältnisses ohne den Nachweis von Gründen rechnen muss</strong></span> (vgl. BAG 22. April 2010 &#8211; 6 AZR 828/08 &#8211; Rn. 41, EzTöD 100 TVöD-AT § 34 Abs. 1 Wartezeit Nr. 3). In der Wartezeit erfolgt grundsätzlich nur eine <strong>Missbrauchskontrolle</strong> (BVerfG 21. Juni 2006 &#8211; 1 BvR 1659/04 &#8211; Rn. 17 f., BVerfGK 8, 244). Auch unter Berücksichtigung verfassungsrechtlicher Vorgaben verstößt eine Kündigung in der Wartezeit deshalb nur dann gegen § 242 BGB, wenn sie Treu und Glauben aus Gründen verletzt, die von § 1 KSchG nicht erfasst sind. Eine solche Kündigung ist nicht willkürlich, wenn für sie ein irgendwie einleuchtender Grund besteht (vgl. zu den diesbezüglich zu beachtenden Grundsätzen im Einzelnen BAG 24. Januar 2008 &#8211; 6 AZR 96/07 &#8211; Rn. 27 f., EzA BGB 2002 § 242 Kündigung Nr. 7).</p>
<p>12</p>
<p>(4) Im Vergleich zu den Grundrechten des Grundgesetzes fehlt der <strong>Charta der Grundrechte der Europäischen Union</strong> vom 12. Dezember 2007 (GRC) ein solcher <strong>umfassender und damit auch tendenziell expansiver Charakter (</strong>ErfK/Wißmann 12. Aufl. Vorbemerkung zum AEUV Rn. 6). Die Charta gilt nach ihrem Art. 51 Abs. 1 „für die Mitgliedstaaten ausschließlich bei der Durchführung des Rechts der Union“ (EuGH 12. November 2010 &#8211; C-339/10 &#8211; [Asparuhov Estov ua.]). Nach Art. 6 Abs. 1 EUV, der ihr verbindlichen Charakter verleiht, und nach der Erklärung der GRC im Anhang zur Schlussakte der Regierungskonferenz, die den Vertrag von Lissabon angenommen hat, begründet die GRC keine neuen Zuständigkeiten für die Union und ändert deren Zuständigkeiten nicht (EuGH 12. November 2010 &#8211; C-339/10 &#8211; [Asparuhov Estov ua.]). Art. 51 Abs. 2 GRC, wonach die GRC den Geltungsbereich des Unionsrechts nicht über die <strong>Zuständigkeiten</strong> der Union hinaus ausdehnt und weder neue Zuständigkeiten noch neue Aufgaben für die Union begründet noch die in den Verträgen festgelegten Zuständigkeiten und Aufgaben ändert, stellt dies nochmals klar. Art. 30 GRC, wonach jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer nach dem Unionsrecht und den einzelstaatlichen<strong> Rechtsvorschriften und Gepflogenheiten Anspruch auf Schutz vor ungerechtfertigter Entlassung</strong> hat, ändert somit nichts daran, dass nach dem gegenwärtigen Stand des Unionsrechts die §§ 138, 242 BGB keine Durchführung einer europäischen Richtlinie darstellen (vgl. Willemsen/Sagan NZA 2011, 258, 259) und auch keine sonstigen Anknüpfungspunkte an das Unionsrecht aufweisen.</p>
<p>13</p>
<p>cc) Mit der Rüge, es sei nicht nachvollziehbar, dass das Landesarbeitsgericht die Negierung von Arbeitsschutzvorschriften durch die Beklagte nur als <strong>einfache Fahrlässigkeit</strong> qualifiziert habe, macht der Kläger eine fehlerhafte Rechtsanwendung durch das Landesarbeitsgericht geltend. Eine solche eröffnet nicht die Revision. Möglichen Rechtsanwendungsfehlern eines Berufungsgerichts kann vom Bundesarbeitsgericht als Revisionsgericht nur im Rahmen einer zulässigen Revision nachgegangen werden.</p></blockquote>
<p>Der Entscheidung des BAG ist zuzustimmen. Der Arbeitnehmer, welcher in der Probezeit gekündigt wird, ist auch in Deutschland nicht rechtlos gestellt, auch wenn die Hürden einen faktischen Schutz vor einer Kündigung des Arbeitgebers zu erzielen recht groß sind. Anders wäre der Fall wohl, wenn der Arbeitgeber den Arbeitsunfall vorsätzlich herbeigeführt hätte. Dies hängt aber nicht mit Unionsrecht zusammen, sondern ergäbe sich aus der Tatsache, dass die Kündigung dann &#8211; nach der Rechtsprechung des BAG &#8211; missbräuchlich gewesen wäre.</p>
<p>Rechtsanwalt Arbeitsrecht Berlin- A. Martin</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>LAG Berlin-Brandenburg: Kündigung wegen HIV-Infektion in Probezeit zulässig!</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 06:54:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rechtsanwaltarbeitsrechtberlin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[LAG Berlin-Brandenburg: Kündigung wegen HIV-Infektion in Probezeit zulässig!<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com&amp;blog=7044331&amp;post=2425&amp;subd=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern (am 13.01.2012) befasste sich das <strong>Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg</strong> mit einer <strong><a title="Probezeitkündigung" href="http://rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2009/08/31/kundigung-wahrend-der-probezeit-was-ist-zu-beachten/">Probezeitkündigung</a></strong> eines Pharmaunternehmens aus Berlin gegenüber einem HIV-infizierten Arbeitnehmer. Das <a title="LAG Berlin-Brandenburg- Kündigung in der Probezeit wegen HIV-Infektion" href="http://www.berlin.de/gerichte/arbeitsgericht/presse/archiv/20120113.1420.364949.html">LAG Berlin-Brandenburg (Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 13. Januar 2012 – 6 Sa 2159/11 &#8211; Link zur Pressemitteilung)</a> urteilte, dass die Kündigung rechtmäßig sein.</p>
<h3>Urteil des Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg</h3>
<p>Grundsätzlich wird die Kündigung innerhalb der Probezeit von den Arbeitsgerichten nur auf Willkür überprüft. Es reicht aus, wenn <strong>irgendein sachlicher Grund</strong> für die <strong>Kündigung</strong> vorliegt. Dies ist hier eine Besonderheit des Falles. Zumindest ist eine Kündigung wegen HIV innerhalb der Anwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes (hier findet es aber wegen der <strong>Probezeit</strong> keine Anwendung) als personenbedingte Kündigung in der Regel nicht zulässig, da im Grunde von der HIV &#8211; Infektion kein Risiko für Dritte ausgeht und auch die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers nicht eingeschränkt ist. Anders ist dies, gerade im <strong>Hinblick auf zu erwartende Erkrankungen beim Ausbruch der Krankheit</strong> (Aids). Im vorliegenden Fall war es aber so, dass ein nachvollziehbares Interesse des Arbeitgebers bestand eben keinen HIV-infizierten Mitarbeiter im &#8222;Proberaum&#8220; für die Entwicklung von Medikamenten zu beschäftigen. Auch liegt keine <strong>Diskriminierung</strong> vor,die zu einer Entschädigung nach dem AGG rechtfertigen würde.</p>
<h3><a title="Pressemitteilung Lag berlin" href="http://www.berlin.de/gerichte/arbeitsgericht/presse/archiv/20120113.1420.364949.html">Pressemitteilung</a> des LAG Berlin-Brandenburg- HIV und Probezeitkündigung</h3>
<p>In der Pressemitteilung wird demnach ausgeführt:</p>
<blockquote><p>Das <strong>Landesarbeitsgericht</strong> hat die Kündigung für <strong>rechtswirksam</strong> gehalten. Die Kündigung sei <span style="text-decoration:underline;">nicht</span><strong>willkürlich</strong> und verstoße deshalb nicht gegen den <strong>Grundsatz von Treu und Glauben</strong> (§ 242 BGB). Dem Arbeitgeber könne nicht verwehrt werden, für die <strong>Medikamentenherstellung</strong> allgemein den Einsatz<strong> erkrankter Arbeitnehmer</strong> auszuschließen. Die Entscheidung, einen dauerhaft mit dem HI-Virus infizierten Arbeitnehmer zu entlassen, sei auf dieser Grundlage nicht zu beanstanden. Da auf das Arbeitsverhältnis das Kündigungsschutzgesetz keine Anwendung finde, komme es auf die soziale Rechtfertigung der Kündigung nicht an.</p>
<p>Dem Arbeitnehmer stehe auch eine <strong>Entschädigung</strong> nach dem <strong>AGG</strong><span style="text-decoration:underline;">nicht</span> zu. Dabei könne dahinstehen, ob die bloße HIV-Infektion eine <strong>Behinderung</strong> im Sinne des AGG darstelle und ob der Arbeitnehmer im Vergleich zu anderen erkrankten Arbeitnehmern <strong>ungleich</strong> behandelt worden sei. Denn eine – <strong>einmal angenommene – Ungleichbehandlung</strong> des Arbeitnehmers sei wegen des Interesses des Arbeitgebers, jedwede Beeinträchtigung der Medikamentenherstellung durch erkrankte Arbeitnehmer auszuschließen, gerechtfertigt.</p></blockquote>
<h3>Revision zum BAG zugelassen</h3>
<p>Die Revision zum BAG wurde zugelassen. Ich glaube aber nicht, dass das BAG das Urteil aufheben wird.</p>
<p>RA A. Martin</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2425/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2425/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2425/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2425/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2425/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2425/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2425/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2425/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2425/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2425/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2425/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2425/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2425/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2425/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com&amp;blog=7044331&amp;post=2425&amp;subd=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>neue Mindestlöhne in der Gebäudereinigung am 1.1.2012</title>
		<link>http://rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2012/01/07/neue-mindestlohne-in-der-gebaudereinigung-am-1-1-2012/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 14:46:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rechtsanwaltarbeitsrechtberlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[allgemeinverbindlich]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäudereinigung]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlohn]]></category>
		<category><![CDATA[Tarifvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[2013]]></category>
		<category><![CDATA[alte Bundesländer]]></category>
		<category><![CDATA[Ausschlussfristen/ Verfall des Lohnanspruches]]></category>
		<category><![CDATA[Fälligkeit des Arbeitslohnes]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäudereiniger und Mindestlohn 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Lohngruppe 1]]></category>
		<category><![CDATA[Lohngruppe 6]]></category>
		<category><![CDATA[neue Bundesländer]]></category>
		<category><![CDATA[neue Mindestlöhne in der Gebäudereinigung am 1.1.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Zwei weitere wichtige Regelungen des Tarifvertrages Mindestlohn in der Gebäudereingungsbranche!]]></category>

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		<description><![CDATA[neue Mindestlöhne in der Gebäudereinigung am 1.1.2012<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com&amp;blog=7044331&amp;post=2417&amp;subd=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Jahresanfang 2012 sind mehrere <a title="Mindestlohn" href="http://rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/category/mindestlohn/"><strong>Mindestlöhne</strong> </a>in verschiedenen Branchen angehoben worden, wie z.B. die <a title="Mindestlöhne für Dachdecker" href="http://rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2012/01/06/neue-mindestlohne-im-dachdeckerhandwerk-ab-1-1-2012/"><strong>Mindestlöhne in der Dachdeckerbranche</strong> </a>und die erstmalige <strong><a title="Mindestlöhne in der Zeitarbeitsbranche" href="http://rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2012/01/05/mindestlohne-fur-zeitarbeit-ab-januar-2012/">Festsetzung der Mindestlöhne in der Zeitarbeit</a></strong>. Auch in der Gebäudereinigungsbranche sind nun die Mindestlöhne ab dem 1.1.2012 neu festgesetzt worden. Die Tarifvertragsparteien haben sich auf den<strong> <a title="Tarifvertrag Gebäudereinigung TV Mindestlohn" href="http://www.gebaeudereiniger-berlin.de/index.php?eID=tx_nawsecuredl&amp;u=0&amp;file=fileadmin/gib/dateien/_fuer_alle/2012/TV_Mindestlohn_2012_2013_vom_23_08_2011.pdf&amp;t=1326036698&amp;hash=9a7a935311f28b39f659283361e43061">Tarifvertrag zur Regelung der Mindestlöhne für gewerbliche Arbeitnehmer in der Gebäudereinigung im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland (TV Mindestlohn) vom 23. August 2011</a></strong>geeinigt und die Bundesregierung hat den <strong>Tarifvertrag</strong> mittels Rechtsverordnung für <strong>allgemeinverbindlich</strong> erklärt, so dass ab Januar 2012 neue Mindestlöhne für die Jahre 2012 und 2013 gelten.</p>
<h3>Gebäudereiniger und Mindestlohn 2012</h3>
<p>In Westdeutschland einschließlich Berlin &#8211;  8,82 Euro (Lohngruppe 1)</p>
<p>11,33 Euro (Lohngruppe 6)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>in den neuen Ländern:                                        7,33 Euro (Lohngruppe 1)</p>
<p>8,88 Euro (Lohngruppe 6)</p>
<h3></h3>
<h3>Gebäudereiniger und Mindestlohn 2013</h3>
<p>In Westdeutschland einschließlich Berlin:                   9,00 Euro (Lohngruppe 1)</p>
<p>11,33 Euro (Lohngruppe 6)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>in den neuen Ländern:                                                        7,56 Euro (Lohngruppe 1)</p>
<p>9,00 Euro (Lohngruppe 6)</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><strong>Lohngruppe 1</strong></p>
<p>Innen- und Unterhaltsreinigungsarbeiten, insbesondere Reinigung, pflegende und schützende</p>
<p>Behandlung von Innenbauteilen an Bauwerken und Verkehrsmitteln aller Art, Gebäudeeinrichtungen, haustechnischen Anlagen und Raumausstattungen;</p>
<p>Reinigung und Pflege von maschinellen Einrichtungen sowie Beseitigung von Produktionsrückständen;</p>
<p>Reinigung von Verkehrs- und Freiflächen einschließlich der Durchführung des Winterdienstes</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lohngruppe 6</strong></p>
<p>Glas- und Fassadenreinigungsarbeiten, insbesondere Reinigung, pflegende und schützende</p>
<p>Behandlung von Glasflächen und Außenbauteilen an Bauwerken und Verkehrsmitteln aller Art;</p>
<p>Reinigung und Pflege von Verkehrsanlagen (z. B. Verkehrsampeln, Mautanlagen) und Verkehrseinrichtungen (z. B. Verkehrsschilder) sowie von Außenbeleuchtungsanlagen</p></blockquote>
<h3>Zwei weitere wichtige Regelungen des Tarifvertrages Mindestlohn in der Gebäudereingungsbranche!</h3>
<p>Es sollen hier kurz noch zwei weitere Regelungen des <strong>Tarifvertrages zur Regelung der Mindestlöhne für gewerbliche Arbeitnehmer in der Gebäudereinigung im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland (TV Mindestlohn) </strong>vorgestellt werden, die eine erhebliche Bedeutung für die einzelnen Arbeitnehmer haben.</p>
<h4>Fälligkeit des Arbeitslohnes</h4>
<p>§ 2 Abs. 4 regelt die Fälligkeit des Mindestlohnes wie folgt:</p>
<blockquote><p>Der Anspruch auf den <strong>Mindestlohn</strong> wird <strong>spätestens</strong> zum <span style="text-decoration:underline;"><strong>15. des Monats fällig</strong></span>, der dem Monat</p>
<p>folgt, für den der Mindestlohn zu zahlen ist. Dies gilt nicht für Betriebe, die nachweislich eine</p>
<p>betriebliche Arbeitszeitflexibilisierung unter den Voraussetzungen des § 4 RTV durchführen.</p></blockquote>
<h4>Ausschlussfristen/ Verfall des Lohnanspruches</h4>
<p>§ 2 Abs. 5 des TV Mindestlohn regelt:</p>
<blockquote><p>Der <strong>Anspruch</strong> auf den <strong>Mindestlohn</strong><span style="text-decoration:underline;"><strong>verfällt</strong></span>, wenn er nicht<span style="text-decoration:underline;"><strong> innerhalb von sechs Monaten</strong></span> nach</p>
<p>seiner Fälligkeit <span style="text-decoration:underline;"><strong>gerichtlich</strong></span><strong>geltend</strong><strong>gemacht</strong><strong>wird</strong>. Für die Geltendmachung des Mindestlohnes,</p>
<p>welcher nicht ausgezahlt worden ist, sondern dem Jahresarbeitszeitkonto (§ 4 Ziff. 2 RTV) gutzuschreiben war, gilt die gesetzliche regelmäßige Verjährungsfrist.</p></blockquote>
<p>Gerade die Vorschrift über den Verfall des Mindestlohnes ist von erheblicher Bedeutung für die Arbeitnehmer in der Branche, da die Frist unbedingt einzuhalten ist, ansonsten verfällt der Lohnanspruch.</p>
<p>Anwalt A. Martin</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2417/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2417/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2417/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2417/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2417/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2417/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2417/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2417/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2417/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2417/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2417/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2417/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2417/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2417/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com&amp;blog=7044331&amp;post=2417&amp;subd=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>neue Mindestlöhne im Dachdeckerhandwerk ab 1.1.2012</title>
		<link>http://rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2012/01/06/neue-mindestlohne-im-dachdeckerhandwerk-ab-1-1-2012/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 14:58:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rechtsanwaltarbeitsrechtberlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Dachdecker]]></category>
		<category><![CDATA[Dachdeckerhandwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlohn]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlohn Dachdecker ab Januar 2012 bis zum 31.12.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlohn Dachdecker ab Januar 2013 bis zum 31.12.2013]]></category>
		<category><![CDATA[neue Mindestlöhne im Dachdeckerhandwerk ab 1.1.2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Ebenso, wie in Zeitarbeit haben sich auch die Mindestlöhne im Dachdeckerhandwerk ab dem 1.1.2012 geändert. Mindestlohn Dachdecker ab Januar 2012 bis zum 31.12.2012 Die neuen Mindestlöhne im Dachdeckerhandwerk 2012 Im Jahr 2012 bundesweit einheitlich: 11,00 Euro pro Stunde. &#160; Mindestlohn Dachdecker ab Januar 2013 bis zum 31.12.2013 Die neuen Mindestlöhne im Dachdeckerhandwerk 2013 Im Jahr 2013 bundesweit einheitlich: 11,20 Euro pro [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com&amp;blog=7044331&amp;post=2414&amp;subd=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ebenso, wie in <a title="Mindestlohn Zeitarbeit" href="http://rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2012/01/05/mindestlohne-fur-zeitarbeit-ab-januar-2012/"><strong>Zeitarbeit</strong> </a>haben sich auch die <a title="Mindestlohn" href="http://rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/category/mindestlohn/"><strong>Mindestlöhne</strong> </a>im <strong>Dachdeckerhandwerk</strong> ab dem 1.1.2012 geändert.</p>
<h3></h3>
<h3>Mindestlohn Dachdecker ab Januar 2012 bis zum 31.12.2012</h3>
<p>Die neuen Mindestlöhne im Dachdeckerhandwerk 2012</p>
<p>Im Jahr 2012 bundesweit einheitlich: <strong>11,00 Euro</strong> pro Stunde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Mindestlohn Dachdecker ab Januar 2013 bis zum 31.12.2013</h3>
<p>Die neuen Mindestlöhne im Dachdeckerhandwerk 2013</p>
<p>Im Jahr 2013 bundesweit einheitlich: <strong>11,20 Euro</strong> pro Stunde.</p>
<p>Anwalt Martin</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2414/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2414/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2414/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2414/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2414/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2414/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2414/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2414/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2414/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2414/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2414/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2414/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2414/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2414/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com&amp;blog=7044331&amp;post=2414&amp;subd=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Mindestlöhne für Zeitarbeit ab Januar 2012</title>
		<link>http://rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2012/01/05/mindestlohne-fur-zeitarbeit-ab-januar-2012/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 14:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rechtsanwaltarbeitsrechtberlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlohn]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[ab 1.1.2012]]></category>
		<category><![CDATA[allgemeinverbindlich]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesministerium für Arbeit und Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Lohnuntergrenze]]></category>
		<category><![CDATA[Mindesarbeitslohn]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestarbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlöhne für Zeitarbeit ab Januar 2012 - Beschäftigung von EU-Arbeitnehmern (Polen)]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsanwalt]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsverordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Verordnung des Bundesarbeitsministerium die Mindestlöhne Zeitarbeit allgemeinverbindlich]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitarbeitsbranche Mindestlöhne]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitraum vom 1.1.2012 bis zum 31.10.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitraum vom 1.11.2012 bis zum 31.10.2013]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/?p=2407</guid>
		<description><![CDATA[Mindestlöhne für Zeitarbeit ab Januar 2012 - Beschäftigung von EU-Arbeitnehmern (Polen)<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com&amp;blog=7044331&amp;post=2407&amp;subd=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab Januar 2012 gibt es für die <strong>Zeitarbeitsbranche Mindestlöhne</strong> nach langer Zeit über die Verhandlungen über die Lohnuntergrenzen. Die Tarifvertragsparteien haben beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales einen Vorschlag eingereicht. Der Vorschlag basiert auf dem &#8222;Tarifvertrag zur Regelung von <strong>Mindestarbeitsbedingungen</strong> in der Zeitarbeit&#8220; vom 9. März 2010 und 30. April 2010. Ab dem 1. Januar 2012 wird durch <strong><a title="Bundesminsterium für Arbeit und Soziales - Mindestlöhne Zeitarbeit" href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2011/12/2011-12-20-zeitarbeit-dachdecker-mindestlohn-kabinett.html">Verordnung des Bundesarbeitsministerium die Mindestlöhne Zeitarbeit allgemeinverbindlich</a></strong> in Kraft treten.</p>
<h3>Mindestlöhne für die Zeitarbeitsbranche ab dem 1.1.2012</h3>
<p>Ab dem 1.1.2012 gelten dann folgende Mindestlöhne für die Zeitarbeitsbranche:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Zeitraum vom 1.1.2012 bis zum 31.10.2012</strong></span></p>
<p>in den neuen Ländern: <strong>7,01 Euro</strong></p>
<p>in den übrigen Bundesländern: <strong>7,89 Euro</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Zeitraum vom 1.11.2012 bis zum 31.10.2013</strong></span></p>
<p>in den neuen Ländern: <strong>7,50 Euro</strong></p>
<p>in den übrigen Bundesländern: <strong>8,19 Euro</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Rechtsanwalt A. Martin</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2407/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2407/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2407/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2407/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2407/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2407/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2407/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2407/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2407/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2407/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2407/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2407/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2407/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2407/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com&amp;blog=7044331&amp;post=2407&amp;subd=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Was ist Teilzeit &#8211; was ist Vollzeit?</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 14:07:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rechtsanwaltarbeitsrechtberlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Teilzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vollzeit]]></category>
		<category><![CDATA[§ 2]]></category>
		<category><![CDATA[Begriff]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsmaßstab]]></category>
		<category><![CDATA[jeweilige Arbeisverhältnis/ den jeweiligen Betrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Konsequeznen]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsfolgen]]></category>
		<category><![CDATA[Teilzeit- und Befristungsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Teilzeitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Teilzeitarbeitnehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Umwandlung]]></category>
		<category><![CDATA[vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer]]></category>
		<category><![CDATA[vergleichbaren vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrag über Altersteilzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vollzeitarbeitskraft]]></category>
		<category><![CDATA[Was ist Teilzeit - was ist Vollzeit?]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist Teilzeit - was ist Vollzeit?<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com&amp;blog=7044331&amp;post=2396&amp;subd=rechtsanwaltarbeitsrechtberlin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Abgrenzung zwischen <strong>Teilzeit und Vollzeit</strong> ist für den Arbeitnehmer als auch für den Arbeitgeber wichtig, da hier eine Vielzahl von Rechtsfolgen mit der Einordnung des Arbeitnehmers als <strong>Vollzeitarbeitskraft</strong> oder als Teilzeitarbeitnehmer verbunden sind.</p>
<h3>Begriff: Teilzeit</h3>
<p>Man kann die<strong> Teilzeit von der Vollzeit</strong> nicht losgelöst vom jeweiligen Arbeitsplatz vornehmen und zum Beispiel sagen, dass jede Arbeitszeit die regelmäßig unter 40 Wochenstunden liegt eine <strong>Teilzeitarbeit</strong> wäre. Dies wäre nicht richtig. Vielmehr ist auf das jeweiligen <strong>Arbeitsverhältnis</strong> abzustellen. Was &#8211; von der reinen Stundenzahl &#8211; in einem Arbeitsverhältnis (Branche/Betrieb) noch Vollzeit ist, kann woanders bereits Teilzeit sein oder umgekehrt. Es ist also immer auf das <span style="text-decoration:underline;"><strong>jeweilige Arbeisverhältnis/ den jeweiligen Betrieb</strong></span> abzustellen.</p>
<h3>§ 2 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes</h3>
<p>Die Antwort gibt &#8211; zunächst abstrakt &#8211; § 2 des Teilzeit &#8211; und Befristungsgesetzes dort steht:</p>
<blockquote><p><strong>Teilzeitbeschäftigt</strong> ist ein Arbeitnehmer, dessen <strong>regelmäßige Wochenarbeitszeit</strong><span style="text-decoration:underline;">kürzer</span> ist als die eines <strong>vergleichbaren vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmers</strong>. Ist eine regelmäßige Wochenarbeitszeit <strong>nicht</strong><strong>vereinbart</strong>, so ist ein Arbeitnehmer <strong>teilzeitbeschäftigt</strong>, wenn seine <strong>regelmäßige Arbeitszeit im Durchschnitt eines bis zu <span style="text-decoration:underline;">einem Jahr</span> reichenden Beschäftigungszeitraums unter der eines vergleichbaren vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmers liegt</strong>. <strong>Vergleichbar</strong> ist ein <strong>vollzeitbeschäftigter</strong><strong>Arbeitnehmer</strong> des <strong>Betriebes</strong> mit derselben <strong>Art</strong> des Arbeitsverhältnisses und der <strong>gleichen</strong> oder einer <strong>ähnlichen Tätigkeit</strong>. Gibt es im <strong>Betrieb</strong> keinen vergleichbaren <strong>vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer</strong>, so ist der <strong>vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer</strong> auf Grund des <span style="text-decoration:underline;"><strong>anwendbaren Tarifvertrages</strong></span> zu bestimmen; in allen anderen Fällen ist darauf abzustellen, wer im <span style="text-decoration:underline;">jeweiligen Wirtschaftszweig</span><span style="text-decoration:underline;">üblicherweise</span> als<strong> vergleichbarer vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer</strong> anzusehen ist.</p></blockquote>
<h3>Prüfungsreihenfolge &#8211; Teilzeit / Vollzeit</h3>
<p><strong>Prüfungsmaßstab</strong> ist der <strong>Betrieb</strong> des Arbeitnehmers. Hier ist zunächst ein <strong>vergleichbarer Vollzeitbeschäftigter</strong> zu suchen. Arbeitet der Arbeitnehmer regelmäßig weniger, liegt Teilzeit vor.</p>
<p>Gibt es im Betrieb <strong>keinen</strong> <strong>vergleichbaren</strong> <strong>Vollzeitbeschäftigten</strong> Arbeitnehmer ist auf den <strong>Branchentarifvertrag</strong> abzustellen, in dem fast immer die regelmäßige Arbeitszeit geregelt ist. Arbeitet der Arbeitnehmer regelmäßig weniger, so ist er Teilzeitarbeiter.</p>
<h3>Maßstab der Vergleichbarkeit</h3>
<p>Bei der Frage der Vergleichbarkeit von Arbeitnehmer ist hauptsächlich auf zwei Kriterien abzustellen:</p>
<ul>
<li><strong>dieselbe</strong> <strong>Art</strong> des Arbeitsverhältnisses (z. B. befristeteter oder unbefristeter Arbeitsvertrag) <span style="text-decoration:underline;">und</span></li>
<li><strong>gleiche</strong> oder eine ähnliche <strong>Tätigkeit </strong></li>
</ul>
<h3>Betriebsmaßstab</h3>
<p>Es ist auf den Betrieb abzustellen. Dies heißt auch, dass es zunächst auf den<strong> regelmäßige Arbeitszeit</strong> vergleichbarer Arbeitnehmer ankommt.</p>
<h3>Konsequenzen:</h3>
<blockquote><p><strong>Achtung</strong>! Wenn im Betrieb alle Arbeitnehmer bzw. Arbeitnehmer, die eine bestimmte Tätigkeit verrichten, regelmäßig z.B. 30 Stunden arbeiten, dann ist dies im Zweifel &#8222;<strong>Vollzeit</strong>&#8220; im <strong>jeweiligen</strong> Betrieb. Es ist sogar möglich, dass innerhalb eines Betriebes &#8211; zwischen Arbeitnehmergruppen (mit unterschiedlichen Tätigkeiten) &#8211; unterschiedliche Vollzeiten bestehen (z.B. Bürokräfte 30 Stunden und Monteure 35 Stunden).</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Zusammenfassung:</h3>
<p>Zunächst ist zu prüfen, wie langen regelmäßig vergleichbare Arbeitnehmer im Betrieb arbeiten. Gibt es solche nicht, dann ist auf den Branchentarifvertrag abzustellen. Teilzeit heißt eben nicht, dass diese jede Arbeitszeit unter 40 Wochenstunden ist. Es kommt immer auf die regelmäßige Arbeitszeit im Betrieb an, sofern vergleichbare Arbeitnehmer vorhanden sind.</p>
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